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15.06.2017 | 09:15

Fahren in der Schweiz und im Ausland

Im Hinblick auf die bevorstehende Urlaubszeit tauchen diverse Fragen rund um das Führen im In- und Ausland von Fahrzeugen, die in der Schweiz oder im Ausland immatrikuliert sind, auf.

Fahren im Ausland


Franz und René wohnen im Kanton Freiburg und haben ein hier immatrikuliertes Fahrzeug. In diesem Sommer werden sie mit ihrem Auto Freunde in Spanien besuchen. Sie bereiten sich auf diese Reise gut vor: Sie überprüfen den Zustand ihres Fahrzeuges und erkundigen sich über die im Ausland geltenden Vorschriften und Verkehrsregeln (obligatorische Fahrzeugausstattung, Geschwindigkeitslimiten, usw.).


Bevor Franz und René in Spanien ihrer dort wohnhaften Freundin Nicole das Schweizer Fahrzeug ausleihen, erkundigen sie sich bei den Zollbehörden des Landes nach den diesbezüglichen Vorschriften und Gesetzen.


Bemerkung:

  • Wenn Franz und René noch im Besitz des blauen Führerausweises sind, sollte dieser gegen einen Führerausweis im Kreditkartenformat umgetauscht werden.
  • Lernfahrschüler dürfen im Ausland kein Fahrzeug führen; die Gültigkeit des Schweizer Lernfahrausweises ist auf die Schweiz begrenzt.


Ausleihe des Fahrzeuges an eine Person, die ihren Wohnsitz im Ausland hat


Silvia und Max wohnen im Kanton Freiburg und haben ein hier immatrikuliertes Fahrzeug. In den Sommerferien werden Familienangehörige aus Frankreich bei ihnen zu Besuch sein.

Silvia und Max dürfen das in Frankreich immatrikulierte Fahrzeug ihres Cousins Christian grundsätzlich in der Schweiz nicht benutzen. Denn: Gemäss Schweizer Zollbehörde gilt das Fahrzeug von Christian als „nicht-verzollt".


Hingegen darf der Franzose Christian das Fahrzeug von Silvia und Max in der Schweiz benutzen, sofern er im Besitze eines gültigen Führerausweises ist. Das ASS rät in diesem Fall das Mitführen einer schriftlichen Einwilligung von Silvia und Max, um allfällige Rückfragen und Unannehmlichkeiten anlässlich einer Polizeikontrolle zu vermeiden.

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