Hier sind einige Tipps und Sicherheitsprinzipien, die Ihnen bei der Vorbereitung auf Ihre Sommerferien – sei es in der Schweiz oder in Europa – mit dem Auto helfen. 

Das Fahrzeug
Eine gute Vorbereitung des Fahrzeugs vor der Abfahrt kann viele unangenehme Situationen vermeiden. Jeder kann sich vergewissern, dass die Reifen richtig gepumpt sind, die Scheinwerfer ordnungsgemäss funktionieren, die Scheiben sauber sind und dass das Motorenöl, das Kühlmittel und die Scheibenwischanlage aufgefüllt sind. Wenn Sie unsicher sind, können Sie in Ihrer Garage einen "Ferien-Check-Up" durchführen lassen. Dies empfiehlt sich vor allem für Batterien, Bremsen oder Sicherheitsgurte

Beim Beladen ist daran zu denken, dass nur eine gut verteilte und gut befestigte Ladung eine sichere Ladung ist. Mehr dazu lesen Sie in unserer Broschüre "Verhaltensregeln für mehr Sicherheit".
Auf einem Gepäckträger geladene Fahrräder dürfen auf jeder Seite nicht mehr als 20 cm herausragen. Elektrofahrräder benötigen einen Fahrradträger, der für ihr Gewicht geeignet ist. Denken Sie daran, die Batterie und alle abnehmbaren Teile zu entfernen, die durch Witterungseinflüsse beschädigt werden oder auf der Strasse verloren gehen könnten.

Die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung ist von Land zu Land verschieden. Die Internetseite der Europäischen Kommission informiert über die obligatorische Sicherheitsausrüstung in europäischen Ländern, Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere nützliche Informationen. Im Ausland ist der Aufkleber "CH" (17,5 x 11,5 cm) obligatorisch. Dieser muss an einer gut sichtbaren Stelle auf der Rückseite des Fahrzeugs angebracht sein. 

Der Führerausweis
Um Unannehmlichkeiten auf der Reise ins Ausland zu vermeiden, empfehlen wir Personen, die noch im Besitz des blauen Führerausweises sind, diesen gegen einen Ausweis im Kreditkartenformat umzutauschen. Der Schweizer Lernfahrausweis ist ausschliesslich in der Schweiz gültig. Somit ist es Lernfahrschülern nicht erlaubt im Ausland ein Fahrzeug zu führen.

Auf dem Weg in die Ferien
Planen Sie die Reiseroute vor der Abreise und informieren Sie sich über Verkehrs- und Wetterbedingungen. Sie können sich ebenfalls über Umwelt- und Luftschutzzonen oder Verkehrsbeschränkungszonen informieren. Mehrere europäische Länder haben in den letzten Jahren in verschiedenen Städten Umweltzonen eingeführt. In diesen ist das Fahren mit einer Vignette Pflicht - auch für Schweizer Autos. Auch eine Autobahnvignette ist in einigen Ländern obligatorisch.

Fahren Sie ausgeruht und erholt, vorzugsweise bereits am Morgen los. Legen Sie regelmässig, etwa alle zwei Stunden, eine kleine Rast ein, um sich die Beine zu vertreten und den Rücken zu strecken. Wenn Sie sich müde fühlen, legen Sie einen Turboschlaf von 15 Minuten ein.

Einige Medikamente gegen Reisekrankheiten sind für das Autofahren wegen ihrer Nebenwirkungen verboten (Schläfrigkeit, Beeinträchtigung der Sicht). Informieren Sie sich diesbezüglich bei einer Fachperson oder wirken Sie den Übelkeiten mit anderen Mitteln entgegen.

Denken Sie an Getränke und Zwischenverpflegungen, sowie einige Spiele für die Kinder unter Berücksichtigung der Zeit, die Sie möglicherweise im Stau verbringen könnten. 

Zum Thema Reisen finden Sie auf folgenden Seiten weitere wertvolle Informationen:
•    bfu – Ratgeber Unfallverhütung Strassenverkehr
•    TCS – Fahrzeug vorbereiten und richtiges Beladen
•    TCS – Umweltzonen in Europa
•    TCS – Autobahngebühren im Ausland


 

 

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