Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt des Kantons Freiburg

Beginn des Führerausweisentzugs

Nach einer sofortigen Führerausweisabnahme durch die Polizei (zum Beispiel infolge Angetrunkenheit am Steuer, Fahrunfähigkeit aus einem anderen Grund, einer schweren Widerhandlungen gegen die Verkehrsregeln usw.) beginnt die Dauer der Entzugsmassnahme ab diesem Zeitpunkt.

In allen anderen Fällen wird die Frist für die Hinterlegung des Führerausweises in der Regel auf 6 Monate festgelegt (30 Tage beim Führerausweis auf Probe). Dabei gilt das Datum der Einsendung (Poststempel) für den Beginn der Massnahme, beziehungsweise das Datum der Ausweishinterlegung am Schalter der Abteilung Administrativmassnahmen des ASS, Standort Freiburg (Kanzlei Administrativmassnahmen, 2. Stock). Vom Datum der Einsendung oder Hinterlegung des Ausweises an, ist der betroffenen Person das Führen von Fahrzeugen mit sofortiger Wirkung untersagt.

Wenn der Führerausweis jedoch aus Sicherheitsgründen oder für unbestimmte Zeit eingezogen wird (Fahreignung aus medizinischen Gründen, Alkoholabhängigkeit, Betäubungsmittelsucht oder anderen Gründen nicht mehr gegeben), beginnt der Massnahmenvollzug mit der Zustellung der Verfügung. In diesem Fall muss der Führerausweis umgehend hinterlegt werden. Im Bedarfsfall kann die Polizei, unter Kostenfolge, mit dem Einzug des Führerausweises beauftragt werden.