Fahrzeugänderungen/Tuning

Der Fahrzeughalter ist verpflichtet, Änderungen am Fahrzeug der Zulassungsbehörde zu melden. Bevor abgeänderte Fahrzeuge benutzt werden können, müssen sie einer Nachprüfung unterstellt werden. (VTS Art. 34 Abs.2). Bei Abänderungen ausschliesslich Felgen, Fahrwerke und Anhängervorrrichtungen muss der Halter die Bestätigungen im Voraus schicken, da die Dauer der Prüfung von den Abänderungen abhängt. Dies betrifft insbesondere:

  • Änderungen, die die Fahrzeugeinteilung berühren;
  • Änderungen der Abmessungen, des Achsabstands, der Spurweite, des Gewichts;
  • Eingriffe, die die Abgas- oder Geräuschemissionen verändern. In diesem Falle ist der Beweis zu erbringen, dass die bei der ersten Inverkehrsetzung gültigen Abgas- und Geräuschvorschriften eingehalten werden;
  • Auspuffanlagen, die für den in Betracht fallenden Fahrzeugtyp nicht zugelassen sind;
  • Änderungen an der Kraftübertragung (Getriebe- und Achsübersetzung);
  • Räder, die für den in Betracht fallenden Fahrzeugtyp nicht zugelassen sind;
  • Änderungen der Lenkanlagen, der Bremsanlagen;
  • den Einbau von Anhängervorrrichtungen;
  • das Ausserbetriebsetzen der Rückhaltevorrichtungen oder ihrer Bestandteile (zum Beispiel Airbags, Sicherheitsgurtstraffer), insoweit dies vom Herstellerunternehmen nicht vorgesehen wurde, von der Fahrzeugführerin oder vom Fahrzeugführer nicht selbst vorgenommen werden kann und die Ausserbetriebsetzung nicht angebracht ist;
  • das Nichtinstandsetzen von beschädigten oder nicht betriebstüchtigen Rückhaltevorrichtungen oder deren Bestandteile (zum Beispiel Airbags, Sicherheitsgurtstraffer);
  • alle weiteren wesentlichen Änderungen am Fahrzeug.

Der Fahrzeughalter ist verpflichtet, der Zulassungsbehörde alle neuen Vorgänge zu melden, die im Fahrzeugausweis einzutragen sind. Die aufgrund einer Körperbehinderung einer Fahrzeugführerin oder eines Fahrzeugführers erfolgten Fahrzeuganpassungen unterliegen einer Nachprüfung.